Hallo! Ich bin Magdalena, 37 Jahre alt. Standesamtlich verheiratet und Mutter eines Sohnes.
Ich bin katholisch. Katholisch "geboren", später aber irrend und wandernd durch viele Glaubensphasen über den Judaismus, Buddhismus, die Esoterik, dann Atheistin und Feministin geworden. Später kam eine tiefe dunkle Phase der Depression. Ein großes leeres dunkles Loch in dem die klugen und intellektuellen Antworten auf den Sinn des Lebens nur noch als verzerrtes Echo wahrnehmbar waren und sich stetigen widersprachen. Und nun, vor drei Jahren, durch glückliche Fügungen, bin ich zurückgekehrt in die katholische Kirche. Meine Reise ist aber längst nicht zu Ende - statt jedoch außerhalb Gottes nach Antworten, Trost und Weisheit zu suchen, entdecke ich täglich im Reichtum der katholischen Religion meine Wurzeln, die mich als Mensch erden und meine Flügel, die meine kleine Seele zum Schwingen bringen.
Die Rosen der Hl. Therese
Diesen Blog stelle ich unter das Patronat der Heiligen Therese von Lisieux. Ihr Glauben, der fern von unpersönlicher Intellektualität, dafür aber reich an Emotion und vor allem Liebe ist, zeigt mir den Weg der kleinen Schritte zur Heiligkeit. Auf meinem Weg zurück zu Gott hat sie mir oft ihre Rosen geschenkt und wurde in ihrem Lebenszeugnis eine inspirierende Gefährtin.
Die Perlen
Die Perlen im Blogtitel beziehen sich auf den Vergleich einer Frau mit Perlen im Buch der Sprüche. Noch vor einiger Zeit hätte es mich geschüttelt, wenn jemand es gewagt hätte mir diesen Text als Beispiel für die Berufung als Ehefrau und Mutter zu zeigen. So kann man sich wandeln. Doch immer noch trennen mich zwischen diesem, was ich nun als Ideal empfinde, Bild einer Frau und mir.
Das Lob der tüchtigen Frau:
Sprüche 31,10-31
10 Eine tüchtige Frau, wer findet sie? /Sie übertrifft alle Perlen an Wert.
11 Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie /und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
12 Sie tut ihm Gutes und nichts Böses /alle Tage ihres Lebens.
13 Sie sorgt für Wolle und Flachs /und schafft mit emsigen Händen.
14 Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: /Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.
15 Noch bei Nacht steht sie auf, /um ihrem Haus Speise zu geben /[und den Mägden, was ihnen zusteht].
16 Sie überlegt es und kauft einen Acker, /vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.
17 Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft /und macht ihre Arme stark.
18 Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, /auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.
19 Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, /ihre Finger fassen die Spindel.
20 Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen /und reicht ihre Hände dem Armen.
21 Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; /denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider.
22 Sie hat sich Decken gefertigt, /Leinen und Purpur sind ihr Gewand.
23 Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, /wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.
24 Sie webt Tücher und verkauft sie, /Gürtel liefert sie dem Händler.
25 Kraft und Würde sind ihr Gewand, /sie spottet der drohenden Zukunft.
26 Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug /und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge.
27 Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, /und isst nicht träge ihr Brot.

